15. Juni 2016

Projekt-Start für Bukasa Port in Kampala

Vertragsunterzeichnung am 25.04.: v.l. Helmut P. Gauff (Gründer GAUFF Engineering), Michael Fischer (Geschäftsführer GAUFF Engineering), Doris Icke (AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft), Gerhard Burger (Commerzbank), Dr. Peter Blomeyer (Deutscher Botschafter in Kampala), Matia Kasaija (Minister für Finanzen, Planung und Wirtschaftliche Entwicklung (MoFPED)), John Byabagambi (Minister für Öffentliche Arbeiten und Verkehr (MoWT)), Aston Kajara (Staatsminister für Privatisierung), Patrick Ocailap (Stellv. Staatssekretär MoFPED), Alex Okello (Staatssekretär im MoWT), Benon Kajuna (Leiter Bereich Verkehr im MoWT)

Auf diesem Areal im Distrikt Wakiso am Victoriasee soll der neue Bukasa Port entstehen.

Am 15.06. war offizieller Projekt-Start für die Planung und den Bau des neuen Bukasa Port in Kampala. GAUFF Engineering und seine Partner Inros Lackner und Duisport starten nun mit der Grundlagenermittlung und Datensammlung, die auch die geotechnischen sowie die maritimen und topografischen Untersuchungen umfassen. Nach Auswertung dieser umfangreichen Daten wird dann ein Masterplan für den neuen Bukasa Port erstellt und mit der eigentlichen Vorplanung begonnen.

Dem vorangegangen war am 25.04.2016 die Unterzeichnung des Vertrags für diese erste Phase des Bukasa Port Projektes in Kampala. Dabei wurden auch die von GAUFF Engineering vermittelten Finanzierungsvereinbarungen über 42,5 Millionen Euro zwischen dem ugandischen Finanzministerium, der Commerzbank und der AKA-Ausfuhrkreditgesellschaft unterzeichnet. Neben dem ugandischen Finanzminister Matia Kasaija und dem Transportminister John Byabagambi waren bei dieser Zeremonie auch Vertreter des Justizministeriums sowie der deutsche Botschafter in Kampala, Dr. Peter Blomeyer, anwesend.

Mit dem trimodalen Bukasa Port wird nun ein Projekt verwirklicht, das elementarer Bestandteil des sogenannten „Central Corridor“ ist. So möchte sich Uganda von Kampala aus über den Victoriasee und dann durch Tansania einen schnellen und günstigen Zugang zum Indischen Ozean sichern. Der Central Corridor soll zukünftig als Alternative zum sogenannten Northern Corridor dienen, welcher durch Kenia nach Mombasa führt. Auf diese Weise macht sich das Binnenland Uganda unabhängiger von der politischen Situation in Kenia.

Nach der Fertigstellung der Vorplanung wird GAUFF Engineering erste bauvorbereitende Maßnahmen ausschreiben und deren Umsetzung überwachen. Dies umfasst z.B. die Errichtung einer Bau- und Zufahrtsstraße, die Einzäunung des zukünftigen Hafengeländes mit Einbringung der Spundwände und Arbeiten zum Trockenlegen des Sumpfgebiets, in dem der Hafen entstehen soll. Neben dem Engineering, Procurement und Project Management für diese erste Phase bildet GAUFF Engineering zusammen mit seinen Partnern auch das Personal für die Administration des Hafens und in weiteren Projektphasen für den späteren Betrieb aus.