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09. Juli 2019

Flughafen München – Übergeordnete Erschließung AirSite West im Bau

Der Flughafen München; im Vordergrund auf der linken Seite die neu entstehende AirSite West. © Flughafen München GmbH

Mit der AirSite West entsteht auf dem Flughafen München auf einer Fläche von 50 Hektar ein neues Quartier, auf dem zukünftig Büros, Logistik, Gastronomie und Hotellerie sowie Parkplätze für Mitarbeiter und Passagiere vorgesehen sind. Die AirSite West wird außerdem auch den Lab Campus beherbergen - ein unternehmens- und branchenübergreifendes Innovationszentrum. Eine optimale Anbindung an das Straßennetz wird durch einen weiteren Verkehrsknotenpunkt am zentralen Flughafenzubringer (Knoten West Null) sowie einen Kreisverkehr an der Freisinger Allee am Übergang zur Nordallee gewährleistet. Die vorgesehene Nutzung dieses Geländes erfordert einen umfassenden Umbau und die Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur zur Ver- und Entsorgung.

Die Arbeitsgemeinschaft GAUFF GmbH & Co. Engineering KG und act-consult AG (ARGE Erschließung MUC AirSite West) wurde von der Flughafen München GmbH (FMG) mit der Generalplanung für die Übergeordnete Erschließung des Areals betraut. In rund zweieinhalb Jahren Bauzeit entstehen neue Wasser- und Abwasserleitungen mit einer Gesamtlänge von ca. 4,3 km, Mittel- und Niederspannungstrassen, Fernmelde-/IT-Leitungen mit über 12,4 km Länge und eine ca. 1 km lange Fernheiztrasse. Die Straßen und Gehwege für die AirSite West umfassen rund 23.800 m² Asphalt und Pflasteroberflächen.

Nach dem Baustart im Juni 2018 sind die Baumaßnahmen, die durch die Firma JOSEF RÄDLINGER INGENIEURBAU GMBH ausgeführt werden, in vollem Gange. Bei der Ausführung des Tiefbaus stellen die schwierigen Rahmenbedingungen zum teilweisen Erhalt von Bestandsmedien, zur Trassenkoordinierung, zur Bauwasserhaltung sowie zur temporären Verkehrsregelung eine besondere Herausforderung dar. Einige Teilbauabschnitte konnten bereits abgeschlossen werden. Zeitgleich entstehen auf den angeschlossenen Baufeldern bereits erste Hochbauten.

Die Fertigstellung der Erschließungsmaßnahmen ist bis September 2020 geplant.

 
24. Juni 2019

Maputo-Katembe Brücke gewinnt FULTON Award 2019 - Auszeichnung der Concrete Society of Southern Africa

Die Maputo-Katembe Brücke ist die längste Hängebrücke Afrikas und das neue Wahrzeichen Mosambiks

GAUFF Engineering hat zusammen mit der China Road and Bridge Corporation (CRBC) den FULTON Award 2019 für die Maputo-Katembe Brücke gewonnen. Dieser Preis ist die höchste und renommierteste Auszeichnung für Bauwerke und neue Entwicklungen im Betonbau in den Subsahara Staaten und wird alle zwei Jahre von der „Concrete Society of Southern Africa“ vergeben. Die Maputo-Katembe Brücke besteht überwiegend aus Beton, wobei die Fahrbahn aus vorgefertigten Stahlsegmenten errichtet wurde.

Die Preisverleihung fand am 08. Juni 2019 in Drakensberg, Südafrika, statt. Gewonnen hat die Brücke in der Kategorie „Infrastrukturprojekte mit einem Wert über 100 Millionen Rand“. Der Fokus der Bewertung lag auf dem Baustoff Beton, dessen Eigenschaften, seiner Verarbeitung und der Optik, wobei die Dauerhaftigkeit des Betons den höchsten Stellenwert einnimmt. Bei dem Bau der Brücke, die auf eine Nutzungsdauer von 100 Jahren ausgelegt ist, wurden über 340.000 m3 Beton eingebaut, was dem Volumen von 5.022 großen Frachtcontainern (40 Fuß) entspricht. Um über die gesamte Bauzeit eine gleichbleibend hohe Betonqualität zu gewährleisten, wurden ca. 51.000 Probewürfel aus Beton gegossen und untersucht. Als günstiger Zement-Ersatz kamen bis zu 40% Flugasche aus Kraftwerken in Südafrika zum Einsatz, die einen wesentlichen Anteil an der hohen Dauerhaftigkeit des fertigen Betons hat und ihn zusätzlich besonders ressourcenschonend macht.

Neben den Besonderheiten bei dem Beton hatte die Brücke auch andere beachtenswerte Neuerungen zu bieten, zum Beispiel der erste Gussasphalt für eine Brücke aus zusammengeschweißten Stahlsegmenten in Afrika, eine rund um die Uhr laufende Entfeuchtungsanlage zur Verhinderung der Korrosion bei den Tragseilen der Hängebrücke und eine der schwierigsten Freivorbaubrücken mit einer großen Krümmung und Querneigung.

Der Auszeichnung geht ein umfangreiches Bewerbungs- und Auswahlverfahren voraus. So werden die Baustellen der Wettbewerbsteilnehmer jeweils von drei namhaften Experten besucht und beurteilt. Schon 2017 wurde das Projekt-Team für die Entwicklung des innovativen Betons mit einem FULTON Award ausgezeichnet. In der Geschichte des FULTON Awards ist die Maputo-Katembe Brücke das einzige Projekt, das zwei Jahre in Folge ausgezeichnet wurde.

 
31. Mai 2019

Flughafen München – Baubeginn Vorfeld West zur Erweiterung des Terminals 1

Im April 2019 begannen am Flughafen München die Bauarbeiten auf dem Vorfeld West.

Mit über 46,3 Millionen Passagieren im Jahr 2018 zählt der Flughafen München zu den größten Luftverkehrsdrehkreuzen in Europa. Um den Passagieren auch zukünftig die überzeugende Service- und Aufenthaltsqualität bieten zu können, investiert die Flughafen München GmbH (FMG) erheblich in den Ausbau ihrer Infrastruktur. Eines der wichtigsten Ausbauvorhaben ist dabei die Erweiterung des Terminal 1. Hier wird ein neuer Flugsteig errichtet, der die bestehenden Module A und B verbinden und mehr als 350 Meter in das westliche Vorfeld hineinragen wird. Insgesamt können dann sechs Großraumflugzeuge oder zwölf kleinere Maschinen an dem neuen Pier andocken und abgefertigt werden.

Um diesen Pier zu realisieren, ist im nördlichen Teil des bestehenden Vorfeld West der komplette höhentechnische Umbau der Betonfläche einschließlich der darunterliegenden Infrastruktur auf einer Fläche von ca. 135.000 qm notwendig. Die Arbeitsgemeinschaft GAUFF GmbH & Co. Engineering KG und act-consult AG (ARGE Generalplanung MUC Vorfeld West) verantwortet bei diesem Umbau die Generalplanung für den Tief- und Deckenbau, der von der STRABAG AG umgesetzt wird.

Nach Fertigstellung einzelner Vorabmaßnahmen haben nun im April 2019 die Hauptbaumaßnahmen im Tief- und Deckenbau am Vorfeld West unmittelbar neben dem laufenden Flugbetrieb begonnen. Natürlich ist dabei jederzeit ein sicherer und regelmäßiger Flugbetrieb zu gewährleisten.

Der Gesamtbaufeldbereich auf dem Vorfeld West wurde daher vor Beginn der Baumaßnahmen mit einem Baustellensicherheitszaun ausgezäunt. Dieses abgegrenzte Baufeld hat den Status „betrieblich sicherheitsempfindlicher Bereich“ und wird über eine eigene Kontrollstelle auf dem Vorfeld angefahren.

Bis 2023 soll der Umbau des Vorfelds abgeschlossen werden und der neue Pier seinen Betrieb aufnehmen.

 
11. März 2019

Grundsteinlegung auf der Baustelle des OMVG Umspannwerks in Gambia

Präsident Adama Barrow bei der Grundsteinlegung auf der Baustelle des Umspannwerks in Soma

Am 23. Februar 2019 hat Gambias Präsident, s. E. Adama Barrow, in einer offiziellen Zeremonie den Grundstein für die Verbindungskomponente des länderübergreifenden OMVG-Energieprojekts gelegt. Die OMVG (Organisation pour la Mise en Valeur du fleuve Gambie) ist eine gemeinschaftliche Organisation der Länder Senegal, Guinea, Guinea-Bissau und Gambia zur Erschließung der Ressourcen des Flusses Gambia.

GAUFF Engineering wurde von der OMVG beauftragt, sie als Bauherr für die Implementierung des Baus des Wasserkraftwerks „Sambangalou“ sowie der Hochspannungsleitungen und der zugehörigen Infrastruktur zu vertreten. Das gesamte Projekt ist eins der größten Energieprojekte in Afrika und versorgt vier Länder mit erneuerbaren Energien.

Die Einweihungszeremonie fand im Ort Jarra Soma in Gambia statt, an dem eins der insgesamt 15 Umspannwerke für das Projekt gebaut wird. Von diesen Umspannwerken werden zwei in Gambia, fünf in Guinea Conakry, vier in Guinea Bissau und vier in Senegal gebaut.

In seiner Rede hat der Präsident die besondere Bedeutung von elektrischem Strom für die Entwicklung der Mitgliedsländer der OMVG hervorgehoben. Neben Präsident Barrow und dem Minister für Energie von Gambia, Fafa Sanyang, haben zahlreiche Vertreter von lokalen und überregionalen Behörden an der Zeremonie teilgenommen.

Das Umspannwerk Soma ist ein Teil der 225kV Hochspannungs-Verbindung zwischen Senegal, Guinea, Guinea-Bissau und Gambia, die bei einer Gesamtlänge von etwa 1.677 km Länge, mit der Energie aus mehreren Wasserkraftwerken gespeist wird.

 
18. Dezember 2018

Erfolgreiches Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015

Die GAUFF GmbH & Co. Engineering KG hat im Juni 2018 das Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich bestanden. Seit der Novellierung der DIN EN ISO 9001 haben wir unser Qualitätsmanagementsystem schrittweise auf die neue Norm umgestellt.

Die hierzu erforderlichen Untersuchungen der Prozesse, Anforderungen und Richtlinien wurden über zwei Tage hinweg von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) durchgeführt.

Seit seiner Entwicklung und Implementierung ab dem Jahr 2010 wird das Qualitätsmanagementsystem von GAUFF Engineering kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Die erneute erfolgreiche Zertifizierung unterstreicht die hohe Bedeutung, welche die Einhaltung international anerkannter Qualitätsstandards für unser Unternehmen hat.

Ein echter Mehrwert für unsere Kunden, die sich bei ihren Infrastrukturprojekten auf ISO 9001 zertifizierte Qualitätsarbeit verlassen können.