31. Mai 2019

Flughafen München – Baubeginn Vorfeld West zur Erweiterung des Terminals 1

Im April 2019 begannen am Flughafen München die Bauarbeiten auf dem Vorfeld West.

Um parallel zum laufenden Flugbetrieb arbeiten zu können, wurde das Baufeld mit einem Zaun als eigener „betrieblich sicherheitsempfindlicher Bereich“ abgeteilt.

Im nördlichen Teil des bestehenden Vorfeld West wird eine Fläche von ca. 135.000 qm umgebaut.

Mit über 46,3 Millionen Passagieren im Jahr 2018 zählt der Flughafen München zu den größten Luftverkehrsdrehkreuzen in Europa. Um den Passagieren auch zukünftig die überzeugende Service- und Aufenthaltsqualität bieten zu können, investiert die Flughafen München GmbH (FMG) erheblich in den Ausbau ihrer Infrastruktur. Eines der wichtigsten Ausbauvorhaben ist dabei die Erweiterung des Terminal 1. Hier wird ein neuer Flugsteig errichtet, der die bestehenden Module A und B verbinden und mehr als 350 Meter in das westliche Vorfeld hineinragen wird. Insgesamt können dann sechs Großraumflugzeuge oder zwölf kleinere Maschinen an dem neuen Pier andocken und abgefertigt werden.

Um diesen Pier zu realisieren, ist im nördlichen Teil des bestehenden Vorfeld West der komplette höhentechnische Umbau der Betonfläche einschließlich der darunterliegenden Infrastruktur auf einer Fläche von ca. 135.000 qm notwendig. Die Arbeitsgemeinschaft GAUFF GmbH & Co. Engineering KG und act-consult AG (ARGE Generalplanung MUC Vorfeld West) verantwortet bei diesem Umbau die Generalplanung für den Tief- und Deckenbau, der von der STRABAG AG umgesetzt wird.

Nach Fertigstellung einzelner Vorabmaßnahmen haben nun im April 2019 die Hauptbaumaßnahmen im Tief- und Deckenbau am Vorfeld West unmittelbar neben dem laufenden Flugbetrieb begonnen. Natürlich ist dabei jederzeit ein sicherer und regelmäßiger Flugbetrieb zu gewährleisten.

Der Gesamtbaufeldbereich auf dem Vorfeld West wurde daher vor Beginn der Baumaßnahmen mit einem Baustellensicherheitszaun ausgezäunt. Dieses abgegrenzte Baufeld hat den Status „betrieblich sicherheitsempfindlicher Bereich“ und wird über eine eigene Kontrollstelle auf dem Vorfeld angefahren.

Bis 2023 soll der Umbau des Vorfelds abgeschlossen werden und der neue Pier seinen Betrieb aufnehmen.