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15. Oktober 2018

Lichtenreuth - ein neuer Stadtteil für Nürnberg

Lichtenreuth liegt auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs in Nürnberg ©Aurelis

Lichtenreuth heißt der neue Stadtteil Nürnbergs, der auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs entstehen wird. Für die Entwicklung der 100 Hektar großen Fläche westlich des Dutzendteichs verantwortet GAUFF Engineering die Erschließungsplanung mit den Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken.

Als Planungsgrundlage hatte die Grundstückseigentümerin Aurelis Asset GmbH zusammen mit der Stadt Nürnberg einen städtebaulichen Wettbewerb initiiert, aus dem das Rotterdamer Büro „West 8“ mit seinem Entwurf als Sieger hervorging. Die Gesamtfläche des neuen Stadtviertels ist in vier Module aufgeteilt. In Lichtenreuth sollen zukünftig durchsetzt von vielen Grün- und Parkflächen Wohnen, Gewerbe und der neue Unicampus von Nürnberg beheimatet sein. 

GAUFF Engineering hat von Frühjahr 2017 bis Juli 2018 im Auftrag der Aurelis Asset GmbH für die Gesamtfläche (Modul I bis IV) die Vorentwurfsplanung erstellt und abgeschlossen. Die Vorplanung umfasst den Straßen- und Kanalbau in Verbindung mit allen erforderlichen Anschlussmedien (z.B. zur Gas- und Wasserversorgung).

Derzeit ist für das Modul I, das 30 Hektar der Gesamtfläche ausmacht, der Bebauungsplan im Verfahren. Auf diesem baut die Erschließungsplanung von GAUFF Engineering auf.

In der Ausführungsphase, die beim Modul I voraussichtlich 2020 beginnt, verantwortet GAUFF Engineering die örtliche Bauüberwachung für den Straßen- und Kanalbau sowie die Koordinierung der einzelnen Sparten und Medien. Die Baukosten für die Erschließung des Moduls I werden mehrere Millionen Euro für die Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke betragen.

 
05. September 2018

Elektrifizierung für 300 Dörfer im Senegal

Uwe Gauff, Hauptgesellschafter der GAUFF Engineering und der Generaldirektor der ASER, Baba Diallo, beim Unterzeichnen der Verträge. Dr. Ulrich Nussbaum, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (1.v.l.), und Mohamed Ben Abdallah Dionne, Premierminister des Senegal (2.v.l.), bezeugen die Zeremonie

GAUFF Engineering soll für 300 Dörfer im Senegal eine dezentrale Solar-Stromversorgung planen und realisieren. Der Vertrag für das Projekt mit einem Volumen von 120 Millionen Euro wurde im Rahmen der Westafrikareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29.08.2018 in Dakar vom Generaldirektor der Agentur für ländliche Stromversorgung (ASER), Baba Diallo, und Uwe Gauff, dem Hauptgesellschafter der GAUFF Engineering, unterschrieben.

Die Elektrifizierung der Dörfer ist ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Entwicklung der ländlichen Gebiete im Senegal. In jedem der 300 Dörfer sollen eine Photovoltaikanlage inkl. Batteriespeicher, LED-Straßenlaternen, Niederspannungsleitungen zur Verteilung des Stroms sowie Hausanschlüsse installiert werden. Dabei wird die Mehrzahl der Komponenten und Geräte aus Deutschland geliefert. Außerdem sollen im Senegal lokale Fachkräfte geschult werden, die dann den laufenden Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen sicherstellen können. Diese Schulungen wird GAUFF Engineering zusammen mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) konzipieren und durchführen.

Finanziert wird dieses wichtige Entwicklungsprojekt von der KfW IPEX-Bank, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der KfW.

Nach der Unterzeichnung hatte Uwe Gauff die Gelegenheit, mit dem Präsidenten der Republik Senegal, S.E. Macky Sall, über weitere Zukunftsprojekte für das Land zu sprechen, bei denen der Präsident eine Mitwirkung von GAUFF Engineering sehr begrüßen würde, da er die Kooperation mit Deutschland generell ausbauen möchte.

Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem Präsidenten der Republik Senegal, Macky Sall

 
14. August 2018

Eindrucksvolle Probebelastungen an der Maputo-Katembe Brücke erfolgreich abgeschlossen

Eine der drei unterschiedlichen Probebelastungen der nördlichen Vorlandbrücke, die im Freivorbau hergestellt wurde

Im Rahmen der allumfassenden Qualitätsüberwachung beim Bau der längsten Hängebrücke Afrikas in Maputo waren auch zwei unabhängige Probebelastungen an der Hängebrücke und der nördlichen Vorlandbrücke vorgeschrieben; ein aufwendiges und nicht alltägliches Prozedere.

GAUFF Engineering ist beim Bau dieses Infrastrukturprojektes neben der Qualitätsüberwachung und –sicherung auch für die Nachprüfung des Designs und die technische Baustellenberatung verantwortlich. Die Hängebrücke selbst hat auf der Nord- und Südseite der Bucht von Maputo Auffahrbrücken unterschiedlicher Bauart und besteht somit aus drei Brücken.

Für Hängebrücken, insbesondere für ein komplexes Bauwerk wie die Maputo-Katembe Brücke, ist generell der Nachweis der Funktionalität durch statische und dynamische Probebelastungen vertraglich vorgeschrieben. Erst nach dem erfolgreichem Abschluss dieser Tests kann die Brücke an den Bauherrn, die staatliche Gesellschaft EDMS (Empresa de Desenvolvimento de Maputo Sul), übergeben werden.

Dazu wurden 56 LKW - jeder mit einem Gesamtgewicht von 25 Tonnen - in normgemäßen Belastungsmustern auf die Brücke gefahren. Zusätzlich erfolgten dynamische Versuche. Dazu gehörten Bremsversuche, Befahren mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, Fahren über Bodenschwellen sowie Abbremsen und wieder Anfahren.

Die Probebelastungen der Hauptbrücke erfolgten möglichst bei Windstille in der Nacht, um eine Beeinflussung der Messergebnisse durch die im Verlauf des Tages großen Temperaturunterschiede auszuschließen. Insgesamt fünf Nächte lang wurden die von zwei chinesischen Universitäten begleiteten Versuche mit umfangreichen Messungen an den Kabeln, Hängern, Pylonen und innerhalb der Stahlsegmente durchgeführt. Aufgrund des im Gegensatz zu Stahl weniger temperaturempfindlichen Betons, konnten die Probebelastungen an der nördlichen Vorlandbrücke entsprechend tagsüber durchgeführt werden.

Da das ursprüngliche Brückendesign während der Bauzeit angepasst wurde, wird mit den gezielten Belastungen an definierten Stellen der Fahrbahn, der Kabel etc. sichergestellt, dass die Brücke sich im späteren Betrieb auch gemäß den ursprünglichen Berechnungen verhält.

Die erfolgreiche Abnahme der Probebelastungen durch GAUFF Engineering und den Bauherren nach Vorlage des Berichtes ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Einweihung der Brücke.

 
27. Juli 2018

Ausbau der Wasserversorgung in der angolanischen Provinz Namibe

Moçâmedes liegt am Atlantik im Süden Angolas und ist die drittgrößte Hafenstadt des Landes.

GAUFF Engineering wurde im Rahmen des Weltbankprogramms „Second Water Sector Institutional Development Project Angola“ (WSIDP 2) mit der Erweiterung der Wasserversorgung der Stadt Moçâmedes beauftragt. Moçâmedes - bis 2016 „Namibe“ - ist Hauptstadt der angolanischen Provinz Namibe und liegt an der Küste des Atlantiks. Die Wasserversorgung für die Bevölkerung in den städtischen Randbezirken soll erweitert und verbessert werden. Dazu werden ca. 140 km Hauptleitungen und rund 14.000 Hausanschlüsse neu geschaffen.

Der Vertrag mit einem Volumen von rund 1,8 Mio. Euro wurde im Mai 2018 zwischen dem angolanischen Ministerium für Energie und Wasser und GAUFF Engineering geschlossen.

Die Aufgaben von GAUFF Engineering beinhalten die Erfassung der bestehenden Versorgungs-Situation und die Prüfung der Planunterlagen (Vorentwurf und Ausführungsplanung).
Außerdem umfassen sie die Prüfung des Umweltmanagementplans, der sozioökonomischen Bewertung sowie des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans, jeweils mit der Erstellung der entsprechenden Berichte.

Sobald das Ministerium die Planungen zur Ausführung freigegeben hat, übernimmt GAUFF Engineering auch die Bauüberwachung der Leistungen des ausführenden Unternehmens. Finanziert wird dieses für die Menschen in der Region wichtige Projekt von der Weltbank.

In 2019 soll das eigentliche Projekt starten und mit dem Bau begonnen werden. Insgesamt zehn Mitarbeiter von GAUFF Engineering werden während der verschiedenen Projektphasen über die Gesamtlaufzeit von drei Jahren zum Einsatz kommen.

 
18. Juli 2018

Erfolgreiches Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015

Die GAUFF GmbH & Co. Engineering KG hat im Juni 2018 das Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich bestanden. Seit der Novellierung der DIN EN ISO 9001 haben wir unser Qualitätsmanagementsystem schrittweise auf die neue Norm umgestellt.

Die hierzu erforderlichen Untersuchungen der Prozesse, Anforderungen und Richtlinien wurden über zwei Tage hinweg von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) durchgeführt.

Seit seiner Entwicklung und Implementierung ab dem Jahr 2010 wird das Qualitätsmanagementsystem von GAUFF Engineering kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Die erneute erfolgreiche Zertifizierung unterstreicht die hohe Bedeutung, welche die Einhaltung international anerkannter Qualitätsstandards für unser Unternehmen hat.

Ein echter Mehrwert für unsere Kunden, die sich bei ihren Infrastrukturprojekten auf ISO 9001 zertifizierte Qualitätsarbeit verlassen können.