05.09.2018

Elektrifizierung für 300 Dörfer im Senegal

GAUFF Engineering soll für 300 Dörfer in Senegal eine dezentrale Solar-Stromversorgung planen und realisieren. Der Vertrag für das Projekt mit einem Volumen von 120 Millionen Euro wurde im Rahmen der Westafrikareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29.08.2018 in Dakar vom Generaldirektor der Agentur für ländliche Stromversorgung (ASER), Baba Diallo, und Uwe Gauff, dem Hauptgesellschafter der GAUFF Engineering, unterschrieben.

Die Elektrifizierung der Dörfer ist ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Entwicklung der ländlichen Gebiete in Senegal. In jedem der 300 Dörfer sollen eine Photovoltaikanlage inkl. Batteriespeicher, LED-Straßenlaternen, Niederspannungsleitungen zur Verteilung des Stroms sowie Hausanschlüsse installiert werden. Dabei wird die Mehrzahl der Komponenten und Geräte aus Deutschland geliefert. Außerdem sollen im Senegal lokale Fachkräfte geschult werden, die dann den laufenden Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen sicherstellen können. Diese Schulungen wird GAUFF Engineering zusammen mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) konzipieren und durchführen.

Finanziert wird dieses wichtige Entwicklungsprojekt von der KfW IPEX-Bank, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der KfW.

Nach der Unterzeichnung hatte Uwe Gauff die Gelegenheit, mit dem Präsidenten der Republik Senegal, S.E. Macky Sall, über weitere Zukunftsprojekte für das Land zu sprechen, bei denen der Präsident eine Mitwirkung von GAUFF Engineering sehr begrüßen würde, da er die Kooperation mit Deutschland generell ausbauen möchte.

Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem Präsidenten der Republik Senegal, Macky Sal

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