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11. März 2019

Grundsteinlegung auf der Baustelle des OMVG Umspannwerks in Gambia

Präsident Adama Barrow bei der Grundsteinlegung auf der Baustelle des Umspannwerks in Soma

Am 23. Februar 2019 hat Gambias Präsident, s. E. Adama Barrow, in einer offiziellen Zeremonie den Grundstein für die Verbindungskomponente des länderübergreifenden OMVG-Energieprojekts gelegt. Die OMVG (Organisation pour la Mise en Valeur du fleuve Gambie) ist eine gemeinschaftliche Organisation der Länder Senegal, Guinea, Guinea-Bissau und Gambia zur Erschließung der Ressourcen des Flusses Gambia.

GAUFF Engineering wurde von der OMVG beauftragt, sie als Bauherr für die Implementierung des Baus des Wasserkraftwerks „Sambangalou“ sowie der Hochspannungsleitungen und der zugehörigen Infrastruktur zu vertreten. Das gesamte Projekt ist eins der größten Energieprojekte in Afrika und versorgt vier Länder mit erneuerbaren Energien.

Die Einweihungszeremonie fand im Ort Jarra Soma in Gambia statt, an dem eins der insgesamt 15 Umspannwerke für das Projekt gebaut wird. Von diesen Umspannwerken werden zwei in Gambia, fünf in Guinea Conakry, vier in Guinea Bissau und vier in Senegal gebaut.

In seiner Rede hat der Präsident die besondere Bedeutung von elektrischem Strom für die Entwicklung der Mitgliedsländer der OMVG hervorgehoben. Neben Präsident Barrow und dem Minister für Energie von Gambia, Fafa Sanyang, haben zahlreiche Vertreter von lokalen und überregionalen Behörden an der Zeremonie teilgenommen.

Das Umspannwerk Soma ist ein Teil der 225kV Hochspannungs-Verbindung zwischen Senegal, Guinea, Guinea-Bissau und Gambia, die bei einer Gesamtlänge von etwa 1.677 km Länge, mit der Energie aus mehreren Wasserkraftwerken gespeist wird.

 
18. Dezember 2018

Erfolgreiches Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015

Die GAUFF GmbH & Co. Engineering KG hat im Juni 2018 das Zertifizierungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015 erfolgreich bestanden. Seit der Novellierung der DIN EN ISO 9001 haben wir unser Qualitätsmanagementsystem schrittweise auf die neue Norm umgestellt.

Die hierzu erforderlichen Untersuchungen der Prozesse, Anforderungen und Richtlinien wurden über zwei Tage hinweg von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) durchgeführt.

Seit seiner Entwicklung und Implementierung ab dem Jahr 2010 wird das Qualitätsmanagementsystem von GAUFF Engineering kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Die erneute erfolgreiche Zertifizierung unterstreicht die hohe Bedeutung, welche die Einhaltung international anerkannter Qualitätsstandards für unser Unternehmen hat.

Ein echter Mehrwert für unsere Kunden, die sich bei ihren Infrastrukturprojekten auf ISO 9001 zertifizierte Qualitätsarbeit verlassen können.

 
03. Dezember 2018

UNICEF und KfW Wasser-Projekt in Syrien

GAUFF Engineering arbeitet in Aleppo für die UNICEF am Projekt WASH Phase III (im Plan UNICEF 3)

Die ehemals gute Wasserwirtschaft in Syrien ist nach dem Krieg in einem katastrophalen Zustand. Daher hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusammen mit der UNICEF das Entwicklungsprogramm WASH Phase III (Water, Sanitation and Hygiene) zur Wiederherstellung der grundlegenden Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Syrien aufgelegt. Auch soll langfristig ein zuverlässiger Betrieb der wieder hergestellten Infrastruktur sichergestellt werden.

GAUFF Engineering wurde im Rahmen dieses Programms von der UNICEF mit der Umsetzung des entsprechenden Teilprojektes in der Provinz Aleppo beauftragt.

Der Auftrag umfasst die Begutachtung, Planung, Erstellung von Entwurfs- und Ausschreibungsunterlagen sowie die Qualitätssicherung und örtliche Bauüberwachung.

Begonnen wird mit der Bedarfsermittlung und vorrangigen Planung von Projekten zur Sanierung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Aleppo und der gleichnamigen Provinz.

Danach erfolgen die Konzeption und Detailplanung der Infrastruktur und Wasseraufbereitungsanlagen mit der anschließenden Überwachung der Bauarbeiten.

Für einen nachhaltigen und effizienten Betrieb und Wartung der Wasserversorgungs- und Abwassersysteme sollen verschiedene Varianten geprüft und die optimalen technischen Lösungen erarbeitet werden.

Der Projektstart war am 23.09.2018, die geplante Laufzeit beträgt circa drei Jahre. Ein internationales Team aus elf erfahrenen Ingenieuren von GAUFF Engineering wird das Projekt in den kommenden drei Jahren unter Einhaltung unserer hohen Qualitätsstandards umsetzen.

 
12. November 2018

Längste Hängebrücke Afrikas eröffnet

Präsident Filipe Nyusi bei der feierlichen Einweihung der Brücke

Am Samstag, den 10.11.2018, hat Mosambiks Präsident Filipe Nyusi in der Hauptstadt Maputo die längste Hängebrücke Afrikas für den Verkehr eröffnet. Mehr als 3.000 geladene Gäste wohnten der feierlichen Einweihung der „Ponte Maputo-Katembe“ bei, die Präsident Nyusi «einen Korridor der Entwicklung» und «ein Zeichen für den sozialen und ökonomischen Fortschritt» nannte. Bei der Eröffnungsfeier gab es neben den Reden auch traditionelle Tänze, Gebete aller Religionen und abends als Höhepunkt ein Feuerwerk über der im Nachthimmel strahlenden Brücke.

Bauherr der Brücke ist Empresa de Desenvolvimento de Maputo Sul, E.P. (EDMS) im Auftrag der Regierung. Gebaut wurde das neue Wahrzeichen des Landes in etwas mehr als vier Jahren von der China Road and Bridge Corporation (CRBC). GAUFF Engineering war dabei für die vollständige Qualitätssicherung und Bauüberwachung verantwortlich.

Mit einem Hauptfeld von 680 m Länge in 60 m Höhe über dem Meeresspiegel spannt sich die Hängebrücke über die gesamte Einfahrt des internationalen Seehafens von Maputo und ist Teil der über drei Kilometer langen Gesamtbrücke. Die beiden Pylone der Brücke sind bis zu 100 Meter tief gegründet und mit 140 Metern Höhe ein weithin sichtbares Zeichen für den Fortschritt des Landes. Jeder der zwei Ankerblöcke, die das Gewicht der Brücke über mächtige Hängeseile halten, hat ein Gesamtgewicht von 150.000 Tonnen, auf LKW verladen eine Kolonne von 70 Kilometer Länge. Zusammen mit den zugehörigen Anschlussstraßen, Überführungsbrücken und Rampen hat der Bau rund 660 Millionen Euro gekostet.

Die Brücke ist das Schlüsselbauwerk, um Maputo mit der weiterführenden Straße von Katembe nach Ponta do Ouro und der Republik Südafrika zu verbinden. Ihre Einweihung sei «ein historischer Moment in der Geschichte Mosambiks» freute sich Präsident Nyusi. 

 

 

 
15. Oktober 2018

Lichtenreuth - ein neuer Stadtteil für Nürnberg

Lichtenreuth liegt auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs in Nürnberg ©Aurelis

Lichtenreuth heißt der neue Stadtteil Nürnbergs, der auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs entstehen wird. Für die Entwicklung der 100 Hektar großen Fläche westlich des Dutzendteichs verantwortet GAUFF Engineering die Erschließungsplanung mit den Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken.

Als Planungsgrundlage hatte die Grundstückseigentümerin Aurelis Asset GmbH zusammen mit der Stadt Nürnberg einen städtebaulichen Wettbewerb initiiert, aus dem das Rotterdamer Büro „West 8“ mit seinem Entwurf als Sieger hervorging. Die Gesamtfläche des neuen Stadtviertels ist in vier Module aufgeteilt. In Lichtenreuth sollen zukünftig durchsetzt von vielen Grün- und Parkflächen Wohnen, Gewerbe und der neue Unicampus von Nürnberg beheimatet sein. 

GAUFF Engineering hat von Frühjahr 2017 bis Juli 2018 im Auftrag der Aurelis Asset GmbH für die Gesamtfläche (Modul I bis IV) die Vorentwurfsplanung erstellt und abgeschlossen. Die Vorplanung umfasst den Straßen- und Kanalbau in Verbindung mit allen erforderlichen Anschlussmedien (z.B. zur Gas- und Wasserversorgung).

Derzeit ist für das Modul I, das 30 Hektar der Gesamtfläche ausmacht, der Bebauungsplan im Verfahren. Auf diesem baut die Erschließungsplanung von GAUFF Engineering auf.

In der Ausführungsphase, die beim Modul I voraussichtlich 2020 beginnt, verantwortet GAUFF Engineering die örtliche Bauüberwachung für den Straßen- und Kanalbau sowie die Koordinierung der einzelnen Sparten und Medien. Die Baukosten für die Erschließung des Moduls I werden mehrere Millionen Euro für die Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke betragen.