16. März 2018

Präsident Museveni gibt Startsignal für Bukasa Port – Phase II

H. E. Präsident Yoweri Museveni (r.) begrüßt die Delegationsteilnehmer in der ugandischen Staatskanzlei; v. l. die Vertreter von GAUFF Engineering Emmanuel Mugamba, Michael Fischer, Dr. Ulrich Salzer und der Deutsche Botschafter Dr. Albrecht Conze – nicht im Bild Jochen Scherer.

Am 07.03.2018 wurde eine Delegation von GAUFF Engineering vom Präsidenten von Uganda, H. E. Yoweri Kaguta Museveni, in seiner Staatskanzlei in Entebbe empfangen.

Die Delegation, angeführt vom Geschäftsführer der GAUFF Engineering, Michael Fischer, informierte den Präsidenten und die zahlreich anwesenden hochrangigen Vertreter der ugandischen Regierung, u. a. aus den Ministerien für Arbeit und Verkehr, für Finanzen, Planung und Wirtschaftsentwicklung sowie für Landesentwicklung, über den Stand der Planungsarbeiten für den neu zu errichtenden „Bukasa Port“ am Victoriasee als trimodales Güterverkehrszentrum und erläuterte die nächsten erforderlichen  Schritte. Insbesondere wurden die Vorteile des zugrundeliegenden  ganzheitlichen Entwicklungskonzeptes für die ugandischen Binnenhäfen am Nordufer des Victoriasees (Bukasa Port als Güterhafen, Port Bell als Passagierhafen und Jinja Pier als Industriehafen) sowie des geplanten Standortes in Bukasa gegenüber anderen andiskutierten Entwicklungsideen  für alle Transportmittel hervorgehoben.

Der Standort in Bukasa erfüllt alle für einen Hafen entscheidenden Voraussetzungen, um einen erfolgreichen Betrieb zu gewährleisten. Mit dem Anschluss des Hafens an das vorhandene Schienen- und Straßennetz sowie an die geplanten Infrastrukturmaßnahmen wird  zeitnah als auch zukünftig ein trimodaler Umschlag der Waren ermöglicht. Zudem bieten das Gelände sowie der unweit gelegene „Kampala Industrial & Business Park“ genügend Raum für industrielle Ansiedlung, um dann als zentraler Umschlagsplatz für alle Warenströme  entlang des „Nördlichen“ sowie des „Zentralen Transport Korridors“ zu dienen. So kann Bukasa Port bereits unmittelbar nach Inbetriebnahme eine maßgebende Rolle im Handel zwischen den Ostafrikanischen Staaten spielen.

In diesem Zusammenhang hob der Deutsche Botschafter, Dr. Albrecht Conze, die umfangreichen projektbegleitenden Ausbildungsmaßnahmen für die künftigen Angestellten des Hafenbetreibers hervor und verwies auf die annähernd 30.000 Arbeitsplätze, die nach der Inbetriebnahme im Hafen und im angrenzenden Industrial Park entstehen können.

Präsident Museveni stellte nach den Ausführungen fest, dass er das vorgestellte Entwicklungskonzept sowie die Standortwahl in Bukasa weiterhin für die bestmögliche Lösung halte und appellierte an alle Beteiligten, schnellstmöglich mit der baulichen Umsetzung (Phase II) des Hafens zu beginnen.